Leipzig | Rekordangebot für Keita abgelehnt – Mateschitz spricht Klartext

Wie Red-Bull Besitzer Dietrich Mateschitz, hat RB Leipzig ein 75 Millionen Euro Angebot für Naby Keita abgelehnt. Übereinstimmenden britischen Medienberichten zufolge stammt diese Offerte von Jürgen Klopps FC Liverpool. In seinem Interview mit der „Sport Bild“ erklärt Mateschitz die Beweggründe für die Ablehnung des Rekordangebots und das Selbstbildnis des Klubs.

 

Spielt Geld in Leipzig keine Rolle?

Ein „Misstrauensbeweis für die Fans“ und „ein falsches Zeichen für unsere anderen Spieler“, damit begründet Mateschitz die Ablehnung eines Verkaufs von Naby Keitas (22) in diesem Sommer. Darüber hinaus sei RB Leipzig nicht daran interessiert „Spieler, die noch unter Vertrag stehen (zu verkaufen), nur um viel Geld zu verdienen.“ Mit diesen harten Aussagen unterstreicht der Red-Bull Chef die öffentliche Linie des Clubs und Ralf Rangnicks, welcher vermehrt betonte, dass diesen Sommer kein Stammspieler den Klub verlassen werden– unabhängig von der Höhe des Angebots.

(Photo ROBERT MICHAEL/AFP/Getty Images)

Die 75 Millionen Euro Offerte stellt bereits der zweiten konkreten Versuch des FC Liverpools, den Mittelfeldspieler abzuwerben. Es bleibt ungewiss, ob der Champions League Teilnehmer von der Merseyside einen weiteren Versuch wagen wird und Leipzigs Standhaftigkeit mit einem noch höheren Angebot testen möchte. Die finanziellen Mittel stünden den „Reds“ zur Verfügung, jedoch ist RB Leipzigs Positionierung so eindeutig wie es nur geht – Keita soll bleiben, auch bei derartigen Geboten.

 

Maximilian Riegel

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