Wechselt Mangala nach Sevilla?

Eliaquim Mangala (26) wechselte im Sommer 2014 für eine Ablösesumme in Höhe von 30 Millionen Euro vom FC Porto zu Manchester City. Dort spielte er eine eher mittelmäßige Rolle, hatte gute Spiele, aber auch durchwachsene Phasen. Vor der letzten Saison verliehen die Citizens den Franzosen zum FC Valencia, um ihm Spielpraxis zu verleihen. Jetzt steht eine endgültige Trennung bevor. 

Während der FC Valencia Interesse an einer weiteren, einjährigen Leihe hat, soll man beim FC Sevilla überlegen den Innenverteidiger zu kaufen, so berichtet die “Marca”. Das bevorzugen auch die Citizens, die zusätzliche Einnahmen gegenüber nicht abgeneigt wären.

Für Valencia zu teuer?

Valencia, das auch an Krychowiak (PSG) Interesse zeigt, verfügt nicht über die finanziellen Mittel, um alle ihre Problempositionen mit Spielern dieses Kalibers aufzufüllen. Mangala verdient bei den Citizens ein ordentliches Gehalt, das in Addition mit der Kaufsumme wohl zu viele finanzielle Mittel verschlingen würde. Beim FC Sevilla unter dem neuen Trainer Berizzo ist ein größerer Spielraum vorhanden. Mit Corchia, Pizarro, Banega, Muriel und Nolito wurden bereits fünf Spieler verpflichtet, weitere Ergänzungen sollen noch folgen.

(Photo by Alex Caparros/Getty Images)

Doch alleine durch den Verkauf von Vitolo und Iborra nahm man über 50 Millionen Euro ein. Zudem wurde die Ablösesumme für Konoplyanka vom FC Schalke 04 bezahlt, überdies gingen Rami, Mariano und Cristoforo, sodass die Transfereinnahmen bei 77 Millionen Euro liegen, die Ausgaben belaufen sich derzeit auf 49 Millionen Euro. Mangala selbst könnte sich eine Rückkehr nach Spanien sehr gut vorstellen und hätte bei Sevilla gute Chancen auf einen Stammplatz. Zudem haben die Andalusier die Champions League im Blick.

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